Die Gründung von Ban Saint Jean

Während der 30er Jahre wurde der Maginot-Befestigungsstreifen an der nordöstlichen Grenze Frankreichs von André Maginot erbaut.
Zur weiteren Sicherung der Grenze vor den Nazis wurden hinter dieser Linie Kasernen gebaut und Städte errichtet, um Offiziere und
hochrangige Militärs unterzubringen. Allein für die Stadt „Ban-Saint-Jean“ werden 88 Hektar Land erschlossen, welches sich in
mitten eines Waldes befindet und die Ästhetik dieser neuen wunderschönen Stadt komplettiert. Dort wurde auch der Verein "die Rose
der Maginot Linie" gegründet, der sich der Rosenzucht verschrieben hat. Am 6. August machte sich der Präsident der Republik,
Albert Lebrun, auf, um das Lager und seine in ganz Frankreich berühmte Rosenzucht zu besuchen. Während dem Krieg werden die Kasernen
von den Franzosen zu Gefangenenlager umfunktioniert. Die Lager werden nach der Einnahme durch die Nazis weiter als Gefängnisse und
Arbeitslager gebraucht und tragen nun den Namen Stalag XII F (StaLag = Stammlager) mit Hauptsitz in Forbach. Später wird Boulay auch
als Feldlazarett genutzt, dass von den Ukrainern nur das „Schwarze Lager“ gerufen wird. Ban-Saint-Jean wird von den deutschen
Besatzern in Johannis-Bannberg umbenannt und behält auch seinen Namen und Status bis zur Befreiung durch die Alliierten im November 1944.